für Angehörige schwerkranker Patienten in palliativen Situationen vom 23.12.18 – 01.01.2019

„Was wirklich zählt“ Hotline 0175 – 44 17 230

Die Feiertage sind eine Freude für die meisten Menschen. Angehörige, die palliativ Schwerstkranke betreuen, begegnen den Tagen auch mit einem mulmigen Gefühl. Denn die medizinische und pflegerische Hilfe ist oft noch einmal mehr unterbesetzt als sonst – mit all ihren für Betroffene unangenehmen Folgen.

Um die Versorgungslücke aufzufangen, hat sich unter Leitung des Notfallsanitäters Peter Fritz (Faktor Notfall) ein Team aus Notfall- und Rettungssanitätern, Seelsorgern, Trauerbegleitern, Psychologischen Psychotherapeuten u.a. zusammengefunden, um Angehörigen schwerkranker Patienten ohne lange Wartezeit und unkompliziert telefonisch unter der Nummer 0175-44 17 230 weiterzuhelfen.

Die Initiative geht auf die Vereinsvorsitzende Dr. Sandra Maxeiner „Was wirklich zählt“ zurück, die sich seit Jahren für die Unterstützung von Angehörigen einsetzt, die schwerkranke Patienten in palliativen Situationen betreuen.

Die Hotline während der Feiertage und dazwischen ist dafür da, dass Angehörige begleitet werden, wenn sie seelisch oder pflegerisch nicht mehr weiterwissen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützen bei akuten Fragen und Problemen, die in Zusammenhang mit der Pflege des Angehörigen in einer palliativen Situation stehen. Es werden fachliche, einfach formulierte Hilfestellungen gegeben, die auch von Laien verstanden und umgesetzt werden können. Das Team beantwortet gerne auch Fragen zu künstlicher Ernährung (parenteral oder bei der Versorgung mit Sondennahrung /PEG)

Für Hilfsangebote und Unterstützung, die über die Leistung der Hotline hinaus gehen, stehen Spezialisten und Experten des Netzwerkes , Psychotherapeuten und Trauerbegleiter zur Verfügung, deren Konsultation allerdings kostenpflichtig ist. In sozialen Notfällen übernimmt der Verein „ Was wirklich zählt in Leben“ nach vorheriger Vereinbarung die Kosten.

Was nicht geleistet werden kann:

  • Keine telemedizinischen Ratschläge oder telemedizinische Unterstützung
  • Keine psychologische Notfallhilfe bei Suizidgedanken etc. Wir verweisen auf die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de), kostenlose Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222. Dort erhalten Sie Hilfe von geschulten Beratern, die Ihnen Auswege aus akuten schwierigen Situationen aufzeigen können.
  • Bei akuter Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands der pflegebedürftigen Person bitte immer umgehend die Notrufnummer 112 anrufen oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 einschalten.
  • Empfehlungen für Dienstleistungen Dritter können wir nur für unser Netzwerk geben.

Haftungsbegrenzung/Disclaimer für Telefonberatung

Der Verein erbringt unentgeltlich und gemeinnützig Unterstützungsleistungen in Krisensituationen für Angehörige schwerkranker Patienten (Palliativpatienten) durch ehrenamtliche Helfer. Alle erteilten Auskünfte sind unverbindlich und ersetzen im Notfall nicht das Einschalten von Not- und Rettungsdiensten sowie das Aufsuchen von (Fach-) Ärzten oder Spezialisten.

Weder der Verein noch die eingesetzten Helfer übernehmen – soweit rechtlich zulässig – eine Gewähr für Durchführung oder Erfolg der jeweiligen Unterstützungsleistung.

Die Auswahl der ehrenamtlichen Helfer*innen aus dem Gesundheitsbereich erfolgt durch den Vereinsvorstand nach bestem Wissen und Gewissen, wobei der Verein keine eigenständige Ausbildung der ehrenamtlichen Helfer durchführt. Die ehrenamtlichen Helfer sind dazu angehalten, sich regelmäßig weiterzubilden.

Kontakt zum Verein