Verein Über uns Was zählt wirklich? In den Medien Unser Netzwerk Spenden Kontakt

„Was wirklich zählt im Leben e. V.“ kümmert sich um Menschen, die in eine akute Lebenskrise geraten sind, weil ein nahestehender Angehöriger plötzlich und unerwartet stirbt oder eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird. Ganz besonders möchten wir Menschen helfen, die Familienangehörige zu Hause pflegen, die an einer seltenen Erkrankung leiden.  Zudem haben wir die Aktion „Was zählt wirklich?“ mit unserem Schirmherrn Roland Kaiser ins Leben gerufen, damit wieder mehr Menschen soziales Engagement zeigen, aktiv Verantwortung übernehmen und hilfsbereiter sind. Um für mehr Mitmenschlichkeit zu werben, sprechen wir mit Menschen, die selbstlos für andere da sind, sich ehrenamtlich engagieren, anderen in Notsituationen geholfen haben oder helfen.

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Wofür wir uns einsetzen

„Was wirklich zählt im Leben“ (WWZIL) hilft Menschen in akuten Lebenskrisen

Mit unserem Verein „Was wirklich zählt im Leben“ wollen wir uns ganz besonders um Menschen kümmern, die in eine akute Lebenskrise geraten sind, weil ein nahestehender Angehöriger plötzlich und unerwartet stirbt oder eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird. Gerade in dieser Phase einschneidender, gravierender Veränderungen in ihrem Leben, einer Phase, in der nichts mehr so ist wie es einmal war, einer Phase der Trauer, Wut, Hilflosigkeit und Unsicherheit, benötigen Eltern, Lebens- oder Ehepartner, aber auch Geschwister Unterstützung.

Meist stellen Angehörige in einer solchen Situation ihre eigenen Bedürfnisse zurück und vermeiden es nicht selten, über ihre eigenen Probleme zu sprechen, weil sie glauben, dass sie damit allein zurecht kommen müssen und es ihnen im Vergleich, mit dem, was ihr geliebter Mensch gerade durchmacht oder durchgemacht hat, meist unbedeutend erscheint. Doch gerade sie sind in dieser Situation einer ungewöhnlichen körperlichen und seelischen Belastung ausgesetzt.

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Schirmherrschaft

©Bundesregierung / Henning Schacht

Der gemeinnützige Verein „Was wirklich zählt im Leben“ (WWZIL) hat einen prominenten Schirmherrn gewonnen: Roland Kaiser, selbst Berliner, wird sich künftig für die Ziele von WWZIL stark machen. „Ich freue mich sehr, dass Sandra Maxeiner die Schirmherrschaft an mich herangetragen hat. Aus vielen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten und natürlich auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es unabdingbar ist, gerade in schwierigen Lebenssituationen Menschen zur Seite zu haben, die einen liebevoll und stützend begleiten. Immer wieder habe ich in meinen Gesprächen mit Ärzten erfahren, wie wichtig es ist, dass Hilfe gerade dort ankommt, wo Menschen für andere Menschen da sind – nämlich bei den Angehörigen. Leider wird für sie noch immer viel zu wenig getan. Und deshalb freue ich mich so sehr, dass wir hier gemeinsam etwas aufbauen können.“

Die Gründerin von WWZIL, Dr. Sandra Maxeiner, freut sich über das Engagement des Künstlers: „Ich bin sehr glücklich, dass Roland Kaiser die Schirmherrschaft für unseren noch jungen Verein übernommen hat. Denn ich habe in ihm einen Menschen kennen und schätzen gelernt, der für mich zu einem Vorbild geworden ist. Wie sehr er sich für soziale Themen interessiert, sich für Benachteiligte und hilfsbedürftige Menschen einsetzt und wie beherzt er für mehr Mitmenschlichkeit eintritt, ist wirklich beispielhaft. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit WWZIL einiges bewegen werden. Wir werden uns für Menschen einsetzen, die sich in einer akuten Lebenskrise befinden. Denn gerade in dieser Phase einschneidender Veränderungen, einer Phase der Trauer, Wut, Hilflosigkeit und Unsicherheit, benötigen Eltern, Lebens- oder Ehepartner, aber auch Geschwister Unterstützung. Damit das allumfassend und ganzheitlich geschehen kann, ist es wundervoll, die Unterstützung von Roland Kaiser zu haben, dem diese Hilfe ein Herzensanliegen ist.“

„Was wirklich zählt im Leben“ will Menschen in akuten Lebenskrisen helfen. Dem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Berlin geht es um eine ganzheitliche Begleitung, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert. Die Unterstützung ist kostenlos und stellt ein vielfältiges Netzwerk von professionellen Hilfsangeboten bereit.

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Kira liest

„Kira liest“ – Eure Lieblingsbücher für Kira!

Die außergewöhnliche und tapfere junge Frau auf diesem Foto ist Kira. Trotz heftiger Schicksalsschläge, die sie in ihrem Leben bereits verkraften musste, hat sie nie ihren Lebensmut verloren. Bis zum letzten Jahr war sie tief und ehrfürchtig gläubig und hat stets felsenfest an Gott und das Gute geglaubt. „So wie meine über alles geliebte Mutter“, erklärt Kira. „Sie hat ebenso – vielleicht sogar noch inbrünstiger als ich – daran geglaubt. Aber nachdem wir sie im letzten Jahr verloren haben und mein ganzes Leben dadurch ohne jeglichen Sinn ist, habe ich meinen bei meinem Glauben erst einmal die ‚Pause-Taste‘ gedrückt.“ Gern würde Kira „einmal mit Gott darüber sprechen und ihn nach seinen Gründen für seine Entscheidungen befragen, die unser und mein Leben betreffen.“ (mehr …)

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Hilfe für Marzena, Marius und Nauris

Was zählt wirklich? Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Aufruf, den wir kürzlich mit unserem Schirmherrn Roland Kaiser gestartet haben. Wir wollten wissen, was für Sie wirklich zählt. Da wir von WWZIL diesem Aufruf auch Taten folgen lassen möchten, sind Eva und ich am Sonntag zu einer spontanen Hilfsaktion aufgebrochen: Im Berliner Stadtteil Tiergarten/Moabit waren wir mit einigen warmen Sachen und süßen Leckereien unterwegs zu Obdachlosen, die in diesen kalten Tagen einen ganz besonders schweren Stand haben.

Wir waren noch nicht lange unterwegs, als wir unter einer Brücke drei von ihnen trafen: die 41-jährige Marzena, den 43-jährigen Marius und den 36-jährigen Nauris. Im Gespräch erzählten sie uns, warum sie auf der Straße gelandet sind: Marzena arbeitete als Pflegehelferin und Nauris auf dem Bau – beide verloren ihre Jobs. Für Marius war seine Erkrankung – eine Tuberkulose (TBC) – der Anfang vom Ende. Von da an ging es stetig abwärts. Seit April 2016 lebt er auf der Straße. (mehr …)

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Natalie

Natalie schrieb uns kürzlich: „Im März 2015 bekam meine Mutter die Diagnose Pankreaskarzinom metastasiert, im Juli 2015 starb mein Vater ganz plötzlich und meine Mutti folgte ihm im Januar 2016. Sie kippte morgens im Badezimmer um, während ich nebenan im Schlafzimmer auf sie wartete. Das Verarbeiten dieser so geballten Ereignisse gelingt mir leider nicht so gut. Ich besuche eine Trauergruppe, möchte aber doch gerne intensivere Hilfe in Anspruch nehmen und würde mich über eine Rückmeldung Ihrerseits freuen.“ Gern helfen wir Natalie.

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Monika

Aktuell unterstützt unser Verein die 65-jährige Monika, der wir in der Trauergruppe eines Hospizes zum ersten Mal begegnet sind. Wir haben dabei eine ausgesprochen sensible, freundliche und sympathische Frau kennengelernt. Als sie erzählte, wie es ihr geht und unter welch dramatischen Umständen ihr zweiter Mann vor wenigen Wochen verstorben war, wurde es still in der Gruppe. Alle waren betroffen und tief bewegt von dem, was Monika widerfahren ist. Schnell wurde klar, wie sehr sie unter ihren Schuldgefühlen und dem Verlust ihres geliebten Partners leidet. Sie lebt nun allein in einem winzigen Apartment in Berlin-Mitte, doch zu Hause fühlt sie sich dort nicht. Zu sehr sehnt sie sich zurück nach ihrer eigentlichen Heimat und ihren Freunden in Namibia im südlichen Afrika. Dort hat sie viele glückliche Jahre mit ihrem Mann verbracht, der als Lebensmittelanalytiker arbeitete und sich dem Kampf gegen Krankheiten wie HIV, Aids, Polio verschrieben hatte.

Und dies war nicht das erste Mal, dass das Schicksal Monika so hart prüfte: Vor 27 Jahren verstarb ihr erster Mann innerhalb eines Monats, nachdem bei ihm ein besonders bösartiger Hirntumor diagnostiziert wurde. Viele Jahre später verlor sie ihre Schwester infolge einer Darmkrebserkrankung.

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Feedbacks von Betroffenen

Monika
„Gern moechte ich weitergeben, was mir so unkompliziert und einfuehlsam angeboten wurde. Es ist nicht nur die finanzielle Unterstuetzung sondern vor allen Dingen das ‚WIE‘. Freundlichkeit, Empathie, nette und passende Worte in schweren Lebenszeiten geben der kranken und verletzten Seele einigen Halt. Aber wenn dann noch wie selbstverstaendlich Taten folgen, ist es wie Heilsalbe, die sich lindernd auf die schmerzenden Glieder, die offenen Wunden legt: Du atmest auf, du  spuerst, dass es Menschen gibt, denen du nicht egal bist, die sich kuemmern, die sich selbstlos einbringen um dir in deiner Situation zu helfen. Das loest Dankbarkeit aus und macht dir Hoffnung, den Mut nicht ganz zu verlieren. Mit herzlichen Gruessen Monika.“

 

Carla
Carla leidet an einer seltenen Muskelerkrankung und hat kürzlich ihre Mutter verloren. Sie schrieb uns: „Hallo Sandra! Vielen lieben Dank für Dein tolles und großzügiges Angebot…..das haut mich richtig um weil es – für mich – so ein schönes Gefühl ist, das es jemanden gibt, der meine Ängste ernst nimmt…..Obwohl wir uns nicht kennen, kann ich anhand Deiner Wortwahl und Schreibweise viel „heraus hören“…..
Ich finde es so toll, das es Menschen wie Dich gibt, die sich für solche Dinge und Problematik einsetzen und – obwohl die Kommunikation nur über geschriebene Worte stattfindet, Deine Herzlichkeit und Wärme auch über die Tastatur hinweg zu einem durchdringt 🙂

 

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Über uns

 

Dr. Sandra Maxeiner

„Wir leisten erste Hilfe für die Seele“, sagt die Gründerin des Vereins über ihre Ziele. Nachdem sie innerhalb kürzester Zeit ihren besten Freund und ihren Ehemann infolge einer Krebserkrankung verlor, erfuhr sie schmerzlich, wie zerbrechlich das Glück und das Leben sind. „Ich weiß, wie verletzbar wir wirklich sind und wie fragil alles Sichergeglaubte und Selbstverständliche ist. Wenn man einen geliebten Menschen verliert, dreht sich das Leben um 180 Grad.“ Gerade weil sie diese Erfahrung gemacht hat, möchte sie mit dem Verein für Angehörige da sein, ihnen Hilfestellungen anbieten und organisieren. In Berlin und Brandenburg vermittelt der Verein Psychologische Psychotherapeuten, Notfallseelsorger, Trauerbegleiter und Physiotherapeuten für die Angehörigen der Schwerkranken.

 

 

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Gunilla Göttlicher

Seit ich denken kann, interessiere ich mich dafür, was
KUNST und SPIEL und die dazugehörige Philosophie mit
dem Menschen macht, wie sie ihn transformiert und welche
Wirkung die Atmosphären entfalten, in die sie uns entführen
kann. Als überzeugte Eklektizistin arbeite ich tiefenpsychologisch
fundiert, ebenso integrativ, phänomenologisch
und humanistisch-systemisch. Die Ressourcen und Stärken
meiner KlientInnen und PatientInnen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

 

 

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Beatrice Huber

Ich bin approbierte Psychotherapeutin und arbeite mit den Methoden tiefenpsychologische Psychotherapie, Gestalttherapie, Verhaltenstherapie und Gesprächspsychotherapie. Meine berufliche Erfahrung in Klinik und Praxis umfasst: Enthospitalisierung von schwer psychisch kranken Menschen, die Betreuung von Familien mit einem Kind im Wachkoma, psychotherapeutische Lebenshilfe für chronisch Kranke, akute Bewältigungshilfe bei Lebenskrisen, Psychotherapie für Menschen mit Depressionen und Angststörungen. Besondere Erfahrungen bringe ich ein für Schmerzleiden oder die Probleme von Erwachsenen, die mit psychisch kranken Eltern groß werden mussten. Klienten und Patienten schätzen meine Fähigkeit, dass ich ihr schweres Leid mit „Leichtigkeit“ mitzutragen vermag.

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Was zählt wirklich?

Wir haben die Aktion „Was zählt wirklich?“ mit unserem Schirmherrn Roland Kaiser ins Leben gerufen, damit wieder mehr Menschen soziales Engagement zeigen, aktiv Verantwortung übernehmen und hilfsbereiter sind. Wir wollten wissen, was wirklich zählt im Leben und haben dazu aufgerufen, dass die LeserInnen uns erzählen, was es ist, das für sie zählt im Leben. Damit möchten wir auch eine Diskussion um Werte anstoßen und zu einer Rückbesinnung auf Werte anregen.

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Menschen und ihre Geschichten

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ALS: „Helft Tom!“

Tom leidet an einer schnell voranschreitenden Form von ALS. Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. „Die Erkrankung schreitet so schnell voran, dass ich mit meinem Kopf einfach nicht hinterher komme, um das alles zu verstehen und zu verarbeiten.“ Vor wenigen Wochen war er noch relativ selbstständig, doch nun muss er gefüttert werden und kann sich kaum bewegen. Und Tom hat noch einen großen Herzenswunsch: Er möchte einige Zeit an der Ostsee verbringen mit seiner geliebten Weimaraner-Hündin Charlotte, die leider nicht mit in die Pflege-WG einziehen durfte. Kraft schöpft Tom vor allem aus den Augenblicken, in denen er über seinen letzten Wunsch nachdenkt: „Nach Ahrenshoop aufs Fischland zu kommen wäre so schön, ich sehe mich dort auch oft in meinen Tagträumen mit meinem Elektrorolli langjagen und Charlotte, die im Wasser spielt.“ Wenn das Geld (etwa 10.000 EUR) tatsächlich zusammenkommt, um die beiden benötigten Pflegekräfte, die barrierefreie Unterkunft und die Reise- bzw. Transportkosten zu bezahlen, dann könnte aus dem Wunsch bald Realität werden. Helft mit, Tom’s Herzenswunsch zu erfüllen!

Mehr zu Tom und seinem größten Wunsch erfahren Sie hier.

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Bücher zum Thema

Der Buch-Erlös unserer Reihe „Was wirklich zählt im Leben“ kommt vollständig unserem Verein zugute.

„Jede Erfahrung im Leben ist gut!“

Was zählt wirklich in unserem Leben? Wie können wir das Beste daraus machen und warum sind wir hier? Sandra Maxeiner suchte und fand Antworten auf diese und weitere Fragen in Begegnungen mit ungewöhnlichen Menschen, die existenzielle Lebenserfahrungen gemacht haben.

So traf sie die buddhistische Nonne Ani Choying Drolma aus Nepal, die ihrem gewalttätigen Vater zu vergeben lernte und damit zu einem neuen, positiven Leben fand. Für die 46-Jährige Nonne steht heute fest: „Jede Erfahrung im Leben ist gut, egal ob sie positiv oder vermeintlich negativ ist.“

In Sandra Maxeiners Interviewbuch finden sich spannende, berührende, weise und inspirierende Lebenserfahrungen und Einsichten. Zu Wort kommen unter anderem der Politiker Gregor Gysi, der Sänger Roland Kaiser, die Schauspielerin Michaela May, Musiker Jens Sembdner und Notfallpsychologe Gerd Reimann.

Buchcover

Hier stellt Sandra Maxeiner Menschen vor, die zeigen, „Was wirklich zählt im Leben“. Dank einfühlsamer, gezielter Fragen öffneten sich auch Prominente wie der Politiker Wolfgang Bosbach, Schlagersänger Roland Kaiser, die Schauspielerinnen Jutta Speidel und Hansi Jochmann sowie die RTL-Moderatorin Susanne Klehn für Innenansichten ihrer Lebenseinstellungen.

  • Warum macht sich Gutsein nicht an heroischen Taten fest?
  • Weshalb lassen sich Depressionen nicht erklären?
  • Inwiefern verändert eine Krebserkrankung den Charakter?
  • Warum ist mancher ein Held wider Willen?
  • Wieso ist nur Liebe das geeignete Mittel gegen Gewalt?
  • Wie gelingt ein Leben ohne Angst?
  • Und warum können wir sehr wohl einen Unterschied machen?

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2. Chance

In dieser Rubrik stellen wir Menschen vor, die ihre zweite Chance für einen Neuanfang in ihrem Leben genutzt haben und heute für andere da sind, Menschen, die ihre Hilfe und Unterstützung benötigen.

 

Steffen Andritzke

steffen
(Foto: Dirk Päffgen)

Steffen Andritzke hat seine zweite Chance genutzt: Heute ist er für die Aktion Mensch tätig und hat den Verein „Halbstarke e. V.“ gegründet. Als Sportsozialarbeiter setzt er sich für Kinder und Jugendliche ein, die aus sozial schwachen Bereichen kommen – mehr als Dreiviertel von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Doch es gab auch dunkle Zeiten in Steffens Leben: Zeiten, in denen er in die Hooligan-Szene abgerutscht waren, Zeiten, in den Drogen, Alkohol, Schlägereien und Gewalt sein Leben bestimmten. Doch Steffen kämpfte, stieg aus und entschied sich für ein Leben ohne Drogen und Gewalt, ein Leben, über das er heute sagt:

„Ich möchte mit meinem schlechten guten Beispiel anderen Menschen zeigen, dass man auch aus dem größten Mist wieder rauskommen kann. Ich will jungen Menschen etwas mitgeben, damit sie die Fehler, die ich gemacht habe, nicht auch machen.“

Hier erfahren Sie mehr über Steffens Geschichte.


Cheyenne

chey

Mit der 41-jährige Cheyenne, die sieben Jahre lang als Prostituierte auf dem Straßenstrich, im Saunaclub, im Escort-Service und im Bordell gearbeitet hat, spreche ich über die schwierigste Zeit ihres Lebens, aber auch darüber, wie sie ein Jahr lang – praktisch auf der Straße – sich und ihre drei Kinder durchgebracht hat, wie sie zu ihrem Glauben gefunden hat, warum sie heute anderen Menschen hilft und weshalb es ihr so schwer fällt, Vertrauen zu Männern zu fassen. Wir sprechen über das, was wirklich zählt im Leben. Für Cheyenne sind das: „Kinder, Liebe, Menschlichkeit und Respekt gegenüber anderen Menschen.“ Am meisten wünscht sie sich „Frieden und dass es keine Krankheiten gibt, … dass das Geld abgeschafft wird, und jeder die gleiche Chance bekommt, aus seinem Leben etwas zu machen.“ Das alles sind sehr bescheidene Wünsche, für die sie meinen größten Respekt hat.

Lesen Sie hier Cheyennes Geschichte.

feedbacks

Feedbacks

  • „Wir wünschen Ihnen für Ihr sympathisches Projekt viel Erfolg und eine positive Resonanz.“

    Gert Riechers, Regierungsdirektor, Büro des Vizepräsidenten Peter Hintze, MdB
  • „Ich habe mir die Unterlagen in den links sehr genau angesehen und darf Ihnen zu Ihrem Einsatz und dem bisher Erreichten gratulieren…Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und hoffentlich viele gewinnbringende Gesprächspartner.“

    Jörg Howe, Daimler AG, Head of Global Communications
  • „Mit Deiner großartigen Unterstützung unserer Arbeit, bist Du ja schon längst eine offizielle Freundin fürs Leben ;-). Toller und sehr berührender Artikel mit Diana Doko. Vielen Dank dafür.“

    Joana Hauff, Projektkoordinatorin Freunde fürs Leben e. V.
  • „Ich lese Ihre Beiträge seit geraumer Zeit mit großem Interesse. Gerade für die immer wieder interessanten, anregenden und vielschichtigen Interviews mit den von Ihnen ausgewählten bemerkenswerten Gesprächspartnern möchte ich Ihnen von Herzen danken! Es ist schön, dass dadurch auch Themen wie Depression und Suizid auf eine sehr persönliche, einfühlsame Art und Weise Raum bekommen und Menschen vorgestellt werden, die sich für andere engagieren. Ich hoffe, es wird noch viele weitere dieser Beiträge von Ihnen geben und wünsche Ihnen persönlich alles Gute!“

    Karola Förster
  • „Ich habe Ihre Seite gelesen und finde Ihre Arbeit sehr gut.“

  • „Bischof Wolfgang Huber … wünscht Ihnen für Ihr Vorhaben weiterhin viel Erfolg.“

    Saskia Helbig, Büro Wolfgang Huber
  • „Es hat mir Freude gemacht, es zu lesen – scheint doch aus jeder Zeile Ihre Begeisterung sowohl für den Menschen als auch für das Thema zu atmen!“

    Stefanie Hirschfeld, Feedback zum Interview mit Roland Kaiser
  • „Hallo, finde Ihr Projekt super. Ich bin Trauerbegleiterin und habe meinen Schwerpunkt auf die Begleitung Kinder und Jugendlicher gelegt.Falls Sie noch Menschen suchen über die Sie berichten können, würde ich mich freuen von Ihnen zu hören.“

    Manuela Monn
  • „Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit „Was wirklich zählt im Leben“!“

    Sven Hegner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Markus Lanz
  • „Ein bemerkenswertes Projekt | wuensche Ihnen weiterhin viel Beachtung und Erfolg | gut auch die Interviews…“

    Yours from Burleigh Waters in QLD Australia, Peter H Bloecker
  • „Liebe Frau Dr. Maxeiner, heute ist Ihr Buch bei uns angekommen und wir haben sofort angefangen, darin zu lesen. Sie haben so viele gute Gedanken zusammen getragen, dass man jede Seite aufmerksamst lesen muss. Ganz herzlichen Dank für diese wunderbare Lektüre. Sie haben sehr gut und einfühlsam geschrieben und großartig zugehört. Sie sind sehr liebevoll auf jeden/jede Ihrer Gesprächspartner eingegangen, das ist eine ganz tolle Leistung. Sie sind eine Heldin.“

    Wera Röttgering“ (Herzenswünsche)
  • „Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, „was wirklich zählt im Leben“. Einigen meiner Klienten hat Dein Buch viel Bestätigung gegeben.“

    Ina Dommer
  • „Sandra Maxeiner ist es in diesem Interview gelungen, das übergeordnete Thema meines Lebens darzustellen. Wer das Glück hat von ihr interviewt zu werden, für den wird der eigene Lebenssinn sehr klar. Danke für dieses tolle Interview. Dank dieses Buches wird es der Nachwelt erhalten bleiben.“

    Margrit Ricarda Rolf
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In den Medien

Gewinnsparspende der Berliner Volksbank, Januar 2018

AOK Magazin, „bleib gesund“, 13. Dezember 2017

Mallorca-Zeitung, Dezember 2017

Frau der Woche, Zeitschrift „tina“, 29. November 2017

Gespräch mit Eva Terhorst im Trauerradio, 27. Oktober 2017

Das Interview „Ein großes Herz haben“ mit der buddhistischen Nonne Ani Choying Drolma (von Sandra Maxeiner) ist in „Buddhismus aktuell“ erschienen.

Was wirklich zählt im Leben: Darum ging es auch am 30. Januar 2017 in der Sendung „Land und Leute“ bei bwFamily.tv:

 


S.Maxeiner Domradio

Wenn Hilfe nötig ist – Ein Interview mit dem Domradio, Dezember 2016

Menschen helfen, die in akuten Lebenskrisen stecken – das hat sich der Verein „Was wirklich zählt im Leben“ zur Aufgabe gemacht. Gründerin Sandra Maxeiner über ihre Motivation, persönliche Erfahrungen und die Arbeit des Vereins. Link zum Domradio

 


Sandra Maxeiner BR Auftritt

Sandra Maxeiner im Gespräch mit Norbert Joa, BR 2 „Was wirklich zählt im Leben“, Juli 2016

Sandra Maxeiner will es herausfinden. In ihrem neuen Buch, das in ihrem eigenen Verlag erschienen ist, stellt sie diese Frage außergewöhnlichen Menschen in besonderen Situationen. Der Buchtitel ist auch der Name ihres neuen Vereins. Mit dem will sie das erreichen, was sie schon immer angetrieben hat: Menschen zu helfen.

 


Berichte über unsere Aktion:

SIXX.de: Was aus der Ice Bucket Challenge wurde: Der unglaublich bescheidene Wunsch eines ALS-Patienten

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© was-wirklich-zaehlt-im-leben.jimdo.com/Facebook_helenefischer

Es ist noch nicht lange her, da machten Stars mit der Ice Bucket Challenge auf die Krankheit ALS aufmerksam. Für Menschen wie Tom war es das Richtige, denn dadurch wurde sein Leiden fest in den Köpfen der Menschen verankert. Nun möchte er sich seinen letzten Wunsch erfüllen. Mehr….


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Was wirklich zählt im Leben

Focus: Angelina Jolie & Co: Das bewirken Promis durch ihr soziales Engagement

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UNHCR-Botschafterin Angelina Jolie beim Besuch eines Flüchtlings-Camps in Kenia Foto: ddp images

„Mit dem Förderkreis „Was wirklich zählt im Leben“ engagiert sich Dr. Sandra Maxeiner für mehr Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Im Interview spricht sie über prominente Unterstützung und die Situation in Deutschland. Dr. Sandra Maxeiner hat die Aktion „Was wirklich zählt im Leben“ für mehr Mitmenschlichkeit ins Leben gerufen. Dafür hat sie mit vielen Menschen gesprochen, die sich ehrenamtlich engagieren. Auch zahlreiche Prominente setzen sich für wohltätige Zwecke ein – Maxeiners Aktion wird unter anderem von Roland Kaiser unterstützt. Über die Beweggründe hat sie mit spot on news gesprochen. „Was Stars im Allgemeinen antreibt, vermag ich nicht zu sagen. Doch für die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, ist es eine Herzensangelegenheit“, berichtet die Politik- und Sozialwissenschaftlerin.“ …

Abendzeitung München: Angelina Jolie & Co: Das bewirken Promis durch ihr soziales Engagement

heilpraktiker.de: Mitmenschlichkeit: Eine Herzensangelegenheit!

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Frau Dr. Maxeiner, Sie sind die Gründerin der Initiative „Was wirklich zählt im Leben“, die sich für mehr Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Zivilcourage einsetzt. Wie ist es in Deutschland um das soziale Engagement bestellt? Dr. Sandra Maxeiner: Die offiziellen Statistiken besagen, dass etwa jeder Zehnte in einem Ehrenamt, einer Bürgerinitiative, einem Verein, Verband oder ähnlichem aktiv ist. Das klingt nach sehr viel, doch dieser Eindruck täuscht. Wie ich aus vielen Gesprächen mit Ehrenamtlichen, Vereinen und Stiftungen weiß, gibt es in etlichen Bereichen einen großen Bedarf an ehrenamtlichen HelferInnen, der nicht befriedigt werden kann. Vor allem aber mangelt es häufig an der Mitmenschlichkeit im Alltag. Daher haben wir diese Aktion ins Leben gerufen, um eben diese Mitmenschlichkeit wieder stärker in die Gesellschaft hineinzutragen

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Unser Netzwerk

Psychotherapeuten

Dr. Gerd Reimann
Notfallpsychologe
http://www.bdp-klinische-psychologie.de

 

 

 

Hedda Rühle
Diplom-Psychologin, psychotherapeutische und beratende Tätigkeit in freier Praxis
http://www.praxisruehle.de/

 

 

 

Betrice Huber
Psychologische Psychotherapeutin

 

 

 

 


24-Stunden-Feiertags-Hotline für Angehörige

Peter Fritz & Team

Seit er denken kann, kümmert sich Peter Fritz um in notgeratene Menschen. Er ist ausgebildeter Notfallsanitäter (mit Staatsexamen) und studiert derzeit Medizinpädagogik in Berlin. Seit 2017 bildet er in seiner Schule „faktor notfall“ u. a. Rettungssanitäter aus.

www.faktor-notfall.de

 

 


Ganzheitliche Medizin

Prof. Dr. Hartmut Schröder
Professor für Therapeutische Kommunikation
www.therapeium.de


Ehrenamtliche Unterstützung und Begleitung älterer Menschen

Anja Hausendorf-Schäper
Ich bin 52 Jahre alt, glücklich verheiratet und wir haben einen Sohn, Sascha fast 24 Jahre alt. Wir haben einen kleinen Rauhaardackel „Waigel“ (wegen der Augenbrauen😉). Ich bin gelernte Industriekauffrau, was mir aber nie so richtig gefallen hat. Viel lieber möchte ich Menschen helfen und meine Liebe und Zuneigung teilen. Auch ist dieser Wunsch nicht ganz uneigennützig. Meine Eltern sind schon sehr lange tot. Meine Mama starb 1987 und mein Papa 1997.
Ich vermisse die beiden sehr. Im letzten Jahr verstarb meine geliebte Schwiegermutter, mit der ich sehr viel Zeit verbracht habe und die ich auch bis ganz kurz vor ihren Tod  begleitet habe. Nun möchte ich gerne einen älteren, einsamen, ganz normalen und einfachen, lieben und warmherzigen Menschen in meiner Nähe haben. Zeit mit ihm verbringen. Zusammen lachen und weinen,  einkaufen, feiern, ihn in mein Herz schließen, reden über Gott und die Welt, reden über Sorgen und Probleme, gemeinsam versuchen Lösungen zu finden, Karten spielen, malen, fernsehen, spazieren fahren oder gehen und ganz viele Dinge mehr.
Ich stelle mir vor, dass man zusammen Weihnachten und Geburtstag feiert, dass man füreinander da ist.

Trauerbegleitung

Aristide Proksch

Studium der Theologie und Psychologie (Diplom-Psychologe, Schwerpunkt: Systemischer Familientherapeut). Aristide Proksch ist Hospizkoordinator und als Sozialpädagoge in der Familienhilfe tätig. Seit mehr als 24 Jahren arbeitet er als Trauerbegleiter.

 

Spirituelle Begleitung

Wunibald Albert Anton Müller – Römisch-katholischer Theologe, psychologischer Psychotherapeut (Studium der Theologie und Psychologie in Würzburg, Jerusalem und Berkeley) und Buchautor. Bis Ende April 2016 Leiter des Recollectio-Hauses der Abtei Münsterschwarzach. 2012 Ehrenpromotion durch die Theologische Fakultät der Universität Münster.

Aristide Proksch
Theologe, Leiter Hospizausbildung, Trauerbegleiter,
Diplom-Psychologe, Systemischer Familientherapeut
http://www.aww-hospizberlin.de/

 

 

Pfarrer Wagner
Evangelischer Seelsorger

Buddhistisches Zentrum (Rigpa), Berlin
www.rigpa.de/dharma-mati-zentrum-berlin.html/


Komplementäre Therapien

Gunilla S.K. Göttlicher
Kunsttherapeutin – M.A. Kunsthistorikerin
http://gunillagoettlicher.blogspot.de/

Renate Lilge-Stodieck
Atem- und Stimmtherapeutin
http://www.voicecoaching.de/

Christa Camerer
Atemtherapeutin
http://atemcentrum.de

Margit Kaufmann Yoga
http://www.yogah-berlin.de


Begleitung / Unterstützung von Kindern und Jugendlichen

Jana Chanteleau – Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V., Fortbildungen zum Autistischen Formenkreis, zum Hyperkinetischen Syndrom (HKS, früher: ADS bzw. ADHS), über Hilfen bei Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS), zur Mobbing-Beraterin für Kinder und Jugendliche und zur für Erwachsene, Ausbildung zur Kinder-, Jugend- und Familientherapeutin

 

Cornelia Grenz – Montessoripädagogin, Kinesiologin und Heilpraktikerin für Psychotherapie
„Die Arbeit im Verein ist eine bewusste Entscheidung. Sie hat so lange gedauert, weil ich mir ganz sicher sein wollte, was richtig ist. So weiß ich jetzt, dass ich vor allen Dingen Kindern, die im Krankenhaus sind und deren Angehörigen helfen möchte.“

 

 

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Spenden

„Was wirklich zählt im Leben e. V.“

Berliner Volksbank
IBAN: DE86 1009 0000 2628 2420 06
BIC: BEVODEBB

Spenden mit Paypal

Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

 

 

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Jede Spende hilft!

„Jede Spende hilft!“

Ein Gespräch mit Dr. Sandra Maxeiner über die notwendige Hilfe für Schwerstkranke und ihre Angehörigen.

Im vergangenen Jahr haben Sie über Ihren Verein „Was wirklich zählt im Leben“ den an ALS (Amyotrophischer Lateralsklerose) erkrankten Tom unterstützt, bis er starb. Mit seinem Vermächtnis helfen Sie nun anderen Schwerkranken.

Frau Dr. Maxeiner, wie kam es dazu?

Dr. Sandra Maxeiner:     Bei meinem letzten Besuch hat Tom verfügt, dass die Spenden, die wir für ihn sammeln konnten, um seinen letzten Herzenswunsch zu erfüllen, im Falle seines vorzeitigen Todes an die Krzysztof Nowak-Stiftung gehen und somit anderen ALS-Erkrankten zugute kommen sollen. Leider konnten wir seinen Herzenswunsch nicht mehr erfüllen. Er wollte so gern mit seiner Hündin Charlotte noch einmal an die Ostsee reisen, doch die Krankheit war schneller. Vielleicht liegt ein kleiner Trost darin, dass wir mit diesem Geld nun etwas für andere Schwerkranke tun können, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Konnte schon anderen Betroffenen geholfen werden?

Dr. Sandra Maxeiner:     Ja, wir konnten bereits zwei ALS-Kranke mit Geldern aus Toms Vermächtnis unterstützen. Einer der beiden, Maik, bekam mit nur 34 Jahren die Diagnose ALS. Seine Krankheit schritt – ähnlich wie bei Tom – so rasant fort, dass er heute komplett gelähmt ist und künstlich beatmet werden muss. Seine Familie entschied sich, ihn in häuslicher Umgebung zu pflegen und auf dem bereits erworbenen Grundstück in dem kleinen Rohbau, der dort existierte, unterzubringen. Leider reichte das Geld der Familie nicht aus, um in dem Rohbau ein behindertengerechtes Pflegezimmer einzurichten, und so gab es zunächst weder Außendämmung noch Heizung. Inzwischen konnten wir Maiks Familie mit den für Tom gesammelten Geldern zu einer Gasheizung verhelfen. Zudem: Damit auch die vierköpfige Familie, die auf eine kleine Rente und auf Grundsicherung angewiesen ist, etwas durchatmen kann, freuen wir und die Krzysztof Nowak-Stiftung uns sehr, dass wir sie mit 5.000 Euro unterstützen konnten.

Und was konnten Sie für die zweite Betroffene tun?

Dr. Sandra Maxeiner:     Gemeinsam mit der Stiftung haben wir nun auch der 48-jährigen Gaby geholfen, die im Juli 2014 die Diagnose ALS bekam. Für Gaby, die mit ihrem Mann Karl und ihrem Hund Nero zusammenlebt, kam die Nachricht, dass sie an einer unheilbaren und nicht therapierbaren Krankheit leidet, wie aus heiterem Himmel. Trotzdem gibt sie nie auf, sondern kämpft für ein selbstbestimmtes Leben mit ALS. Vor einiger Zeit legte sie sogar die Prüfung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen ab. So lange es geht, will Gaby so normal wie möglich weiterleben. Doch ihre Kräfte schwanden, ebenso die finanziellen Mittel der Familie. Umso mehr freuen wir uns, dass wir sie und ihre Familie gemeinsam mit der Krzysztof Nowak-Stiftung mit 6.000 Euro unterstützen konnten.

Gewiss würde sich auch Tom riesig darüber freuen, wie tatkräftig Sie Betroffene unterstützen. Beschränken sich die Aktivitäten Ihres Vereins „Was wirklich zählt im Leben“ auf ALS-Kranke?

Dr. Sandra Maxeiner:     Keineswegs, wir werden mit unserem Verein in vielen sozialen Bereichen unseres Lebens Hilfestellungen leisten. Dazu gehören beispielsweise Hospize, die Obdachlosenhilfe, Flüchtlingshilfe, Frauenhäuser und der Tierschutz. Etwas, das uns jedoch ganz besonders am Herzen liegt, sind Menschen, die sich inmitten schicksalshafter Veränderungen und Herausforderungen in ihrem Leben befinden, sei es nun durch ein traumatisches Ergeignis oder auch durch eine lebensbedrohliche Erkrankung eines Familienmitglieds. Es geht um Menschen, die sich großen seelischen, sozialen und spirituellen Belastungen gegenübersehen. Diese Menschen wollen wir dabei unterstützen, ihre schwierige Lebenssituation zu meistern – sei es nun mithilfe eines Psychologen, (durch eine „Kurzzeittherapie“), mithilfe einer spirtuellen Begleitung, eines Coachings oder indem wir ihnen einen lang gehegten Herzenswunsch erfüllen. Wir möchten diesen Menschen einen Augenblick der Freude schenken und ihnen damit die Kraft geben, diese schier übermenschlichen Belastungen bewältigen zu können und wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken zu können. Doch dazu brauchen wir engagierte Menschen, die diese Hilfen finanziell unterstützen.

 

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