Tom leidet an einer schnell voranschreitenden Form von ALS. Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. „Die Erkrankung schreitet so schnell voran, dass ich mit meinem Kopf einfach nicht hinterher komme, um das alles zu verstehen und zu verarbeiten.“ Vor wenigen Wochen war er noch relativ selbstständig, doch nun muss er gefüttert werden und kann sich kaum bewegen. Und Tom hat noch einen großen Herzenswunsch: Er möchte einige Zeit an der Ostsee verbringen mit seiner geliebten Weimaraner-Hündin Charlotte, die leider nicht mit in die Pflege-WG einziehen durfte. Kraft schöpft Tom vor allem aus den Augenblicken, in denen er über seinen letzten Wunsch nachdenkt: „Nach Ahrenshoop aufs Fischland zu kommen wäre so schön, ich sehe mich dort auch oft in meinen Tagträumen mit meinem Elektrorolli langjagen und Charlotte, die im Wasser spielt.“ Wenn das Geld (etwa 10.000 EUR) tatsächlich zusammenkommt, um die beiden benötigten Pflegekräfte, die barrierefreie Unterkunft und die Reise- bzw. Transportkosten zu bezahlen, dann könnte aus dem Wunsch bald Realität werden. Helft mit, Tom’s Herzenswunsch zu erfüllen!

Mehr zu Tom und seinem größten Wunsch erfahren Sie hier.

Gaby: „Solange es geht, möchte ich so normal wie möglich leben“

Gaby mit Hund

Gaby: „Solange es geht, möchte ich so normal wie möglich leben“

Gewiss erinnert ihr euch noch an Tom und sein Vermächtnis: Er wünschte sich von ganzem Herzen, dass mit dem Geld, das wir für ihn gesammelt hatten, anderen ALS-Betroffenen geholfen wird. Jetzt ist sein Wunsch zum zweiten Mal erfüllt worden: Gemeinsam mit der Krzysztof Nowak Stiftung konnten wir nun der 48-jährigen Gaby Klinke helfen, die im Juli 2014 die Diagnose ALS bekam. Mit ihrem Mann Karl und ihrem Hund Nero lebt sie in Duisburg. Für Gaby kam die Nachricht, dass sie an einer unheilbaren Krankheit, die weder heilbar noch therapierbar ist, wie aus heiterem Himmel. Von einem Tag auf den anderen sollte sich ihr Leben grundlegend verändern.

Erst vor wenigen Jahren war ihr Vater an Lungenkrebs verstorben, ihre Mutter lebt bis heute im Pflegeheim. Trotz des eigenen schweren Schicksals gab Gaby nie auf, sie kämpfte für ein selbstbestimmtes Leben – mit ALS – und legte vor einiger Zeit sogar die Prüfung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen ab. So lange es ging, wollte Gaby unter allen Umständen so normal wie möglich weiterleben. Doch die Krankheit war stärker und so schwanden Gabys Kräfte im Laufe der Zeit und auch die finanziellen Mittel der Familie Klinke reichten bei weitem nicht aus, sie über Wasser zu halten. Wir freuen uns sehr, dass wir Gaby und ihre Familie gemeinsam mit der Krzysztof Nowak Stiftung mit 6.000,00 Euro unterstützen konnten.

Hilfe für Maik und seine Familie

Maik und seine Familie

Hilfe für Maik und seine Familie

 Maik bekam mit nur 34 Jahren die Diagnose ALS. Seine Krankheit schritt – ähnlich wie bei Tom – so rasant fort, das er heute komplett gelähmt ist und bereits künstlich beamtet werden muss. Seine Familie entschied sich, ihn in häuslicher Umgebung zu pflegen und auf dem bereits erworbenen Grundstück in dem kleinen Rohbau, der dort existierte, unterzubringen. Leider reichte das Geld der Familie nicht aus, um in dem kleinen Rohbau ein behindertengerechtes Pflegezimmer einzurichten, und so gab es zunächst weder Außendämmung noch eine Heizung.

Nach dem letzten Winter, in dem das Gebäude provisorisch mit Elektroheizkörpern geheizt wurde, konnten wir Maiks Familie nun – aus den für Tom gesammelten Geldern – beim fachgerechten Einbau einer Gasheizung helfen. Und nicht nur das: Damit auch die vierköpfige Familie, die auf eine kleine Rente und auf Grundsicherung angewiesen ist, etwas durchatmen kann, freuen wir – und die Krzysztof Nowak-Stiftung – uns sehr, dass wir sie mit 5.000 EUR unterstützen konnten. Und ganz gewiss würde auch Tom sich riesig darüber freuen, dass Maik und seine Familie nun solch tatkräftige Unterstützung bekommen… 🙂

Abschied von Tom

 

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Tom Abschied

Lieber Tom, wir wünschen uns nichts sehnlicher, als dass es dir dort, wo du jetzt bist, gut geht. Was uns hier – auf dieser Erde – bleibt, sind die vielen unvergesslichen Momente, die wir mit dir erleben durften, dein unvergleichliches, herzliches Lachen, dein Humor, deine liebevolle, fürsorgliche Art und dein Appell an uns alle, dass wir uns – jeden Tag unseres Lebens – diese zentralen Fragen stellen sollten, nämlich: „Was will ich vom Leben?“ und „Was ist es, das mir wichtig ist?“

Der amerikanische Schriftsteller Thornton Wilder hat einmal gesagt: „Da ist ein Land der Lebenden und da ist ein Land der Toten; als Brücke dazwischen ist unsere Liebe.“ +++Tom ist heute Nacht verstorben+++ Soeben erreichte uns die traurige Nachricht, dass Tom heute Nacht (am 17.10.) verstorben ist. Wir alle sind zutiefst bestürzt und unendlich traurig über diesen Verlust. Nun haben wir alles, was wir uns erträumt haben, erreicht und können doch nichts mehr für Tom tun, weil der Tod schneller war als wir. Am Donnerstagabend noch hat Tom sich im Kreise seiner Familie den wundervollen, berührenden und einfühlsamen TV-Beitrag vom MDR angesehen. Er hat sich sehr über die Welle der Hilfsbereitschaft gefreut. Und vielleicht konnte er mit diesem Wissen friedlich einschlafen… Bei meinem letzten Besuch hat Tom eine Verfügung für die Stiftung unterzeichnet, dass es sein Wille ist, dass das Geld im Falle seines vorzeitigen Todes an die Stiftung gehen und anderen ALS-Erkrankten zugute kommen soll. Und vielleicht liegt darin ein kleiner Trost, dass wir mit diesem Geld nun etwas für andere Betroffene tun können, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Wir danken allen SpenderInnen und UnterstützerInnen von Herzen. Unsere ganz besondere Anerkennung gilt auch den PflegerInnen, TherapeutInnen und den ehrenamtlichen HelferInnen, die Tom mit außergewöhnlicher Herzenswärme begleitet haben. Unsere Gedanken sind jetzt bei Toms Familie. Wir wünschen ihnen und allen, die Tom gern hatten, viel Kraft in dieser traurig gestimmten Zeit. In tiefer Trauer, Hedda, Jana & Sandra ++++++++++++++++++++++++++++++

Tom leidet an einer schnell voranschreitenden Form von ALS. Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. „Die Erkrankung schreitet so schnell voran, dass ich mit meinem Kopf einfach nicht hinterher komme, um das alles zu verstehen und zu verarbeiten.“ Vor wenigen Wochen war er noch relativ selbstständig, doch nun muss er gefüttert werden und kann sich kaum bewegen. Und Tom hat noch einen großen Herzenswunsch: Er möchte einige Zeit an der Ostsee verbringen mit seiner geliebten Weimaraner-Hündin Charlotte, die leider nicht mit in die Pflege-WG einziehen durfte. Kraft schöpft Tom vor allem aus den Augenblicken, in denen er über seinen letzten Wunsch nachdenkt: „Nach Ahrenshoop aufs Fischland zu kommen wäre so schön, ich sehe mich dort auch oft in meinen Tagträumen mit meinem Elektrorolli langjagen und Charlotte, die im Wasser spielt.“ Wenn das Geld (etwa 10.000 EUR) tatsächlich zusammenkommt, um die beiden benötigten Pflegekräfte, die barrierefreie Unterkunft und die Reise- bzw. Transportkosten zu bezahlen, dann könnte aus dem Wunsch bald Realität werden. Helft mit, Tom’s Herzenswunsch zu erfüllen! Mehr zu Tom und seinem größten Wunsch erfahren Sie hier.

Wir danken der Huffington Post Deutschland, der Epoch Times Deutschland, sixx.de, Ulrike Folkerts, der Krzysztof Nowak-Stiftung, dem MDR und allen Spendern ganz herzlich für die großartige Unterstützung!

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