(in der Fassung der Änderungen vom 05. April 2016)

Satzung des Fördervereins „Was wirklich zählt im Leben“

Satzung des Fördervereins „Was wirklich zählt im Leben“
(in der Fassung der Änderungen vom 05. April 2016)

Name, Sitz, Rechtsform

  1. Der Verein führt den Namen „Was wirklich zählt im Leben e.V.“
  2. Der Verein hat seinen Sitz in 14193 Berlin, Richard-Strauss-Str. 7 und ist in das Vereinsregister einzutragen.

Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Unterstützung sozialer Projekte in vielfältigen sozialen Bereichen unseres Lebens wie beispielsweise Hospize, Obdachlosenhilfe, Selbsthilfeorganisationen, Flüchtlingshilfe, Frauenhäuser, Tierschutz etc. sowie die Unterstützung von Projekten, die lebensbedrohlich erkrankten Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt helfen, sowie bei der Erfüllung eines Herzenswunsches unterstützen.
  2. Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch Zuwendungen aus Mitgliedsbeiträgen, freiwilligen Spenden, Erlösen aus Veranstaltungen, Spendenaktionen, sowie den persönlichen Einsatz und Öffentlichkeitsarbeit durch die Vereinsmitglieder. Der Verein ist auch als Förderverein aktiv mit dem Zweck, Projekte anderer Vereine oder gemeinnütziger Organisationen, die seinen Mitgliedern lohnenswert erscheinen, finanziell zu unterstützen.

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen. Vereinsämter sind ehrenamtlich auszuüben.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können volljährige natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften werden.
  2. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftlichen Antrag an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Im Falle der Ablehnung des Aufnahmeantrages kann der Bewerber um die Mitgliedschaft die Mitgliederversammlung des Vereins anrufen, die dann endgültig über die Aufnahme entscheidet.

Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Erlöschen der Rechtspersönlichkeit, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.
  3. Ein Mitglied kann durch den Vorstand, der hierüber Beschluss zu fassen hat, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied
  4. a) einen Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von mindestens vier Wochen nicht bezahlt hat;
    b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat;
    c) in seiner Person einen sonstigen wichtigen Grund verwirklicht.

Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist schriftlich zu fassen und zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Ausschließung kann das auszuschließende Mitglied die nächste anstehende Mitgliederversammlung anrufen, die über den endgültigen Ausschluss entscheidet. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen in diesem Fall die Mitgliedschaftsrechte des auszuschließenden Mitglieds.

Beiträge

  1. Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu leisten, dessen Höhe der Selbsteinschätzung eines jeden Mitgliedes überlassen bleibt, der jedoch nicht unter dem von der Mitgliederversammlung festzulegenden Mindestbeitrag liegen darf.
  2. Für das Jahr des Vereinsbeitritts ist der volle Jahresbeitrag zu bezahlen. Die Festsetzung der Fälligkeit und Zahlungsweise des Beitrages obliegt dem Vorstand. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen bestimmen, dass der Beitrag in anderer Form als durch Geldzahlung erbracht wird oder Beitragsleistungen stunden.

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand gemäß § 26 BGB, der erweiterte Vorstand und
die Mitgliederversammlung.

Vorstand

  1. Der erweiterte Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.
  2. Vorstand gemäß § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie vertreten den Verein jeweils allein.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so können die verbleibenden Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen benennen.
  4. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist für die Geschäftsführungsrichtlinien verantwortlich und hat vor allem folgende Aufgaben:
  5. Vorbereitung und Durchführung von Fördermaßnahmen des Vereins,
    b) Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;
    c) Einberufung der Mitgliederversammlung;
    d) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
    e) Unterrichtung der Mitglieder über die Vereinsangelegenheiten, insbesondere durch Erstellung eines Jahresberichtes.
  6. Die Geschäftsführung wird in einer separaten Geschäftsführungs-Ordnung geregelt.
  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich, oder per e-Mail einzuberufen sind. Eine Mitteilung der Tagesordnung ist nicht erforderlich. Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege – oder per Umlaufverfahren via Mail – gefasst werden, wenn die Mehrheit der teilnehmenden Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Über die Beschlüsse des Vorstands ist ein Protokoll zu führen, das durch den Sitzungsleiter (wobei es sich um den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden handelt) zu unterschreiben ist.

Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied des Vereins bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:
    a) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts des Vorstands;
    b) Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer;
    c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer;
    d) Festsetzung der Höhe der Jahresbeiträge, insbesondere des Mindestbeitrages;
    e) Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages sowie die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss durch den Vorstand;
    f) Ernennung von Ehrenmitgliedern;
    g) Beschlussfassung über grundlegende Entscheidungen für die Förderpolitik des Vereines.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden.
    Die Mitgliederversammlung ist wenigstens einmal jährlich einzuberufen (ordentliche Mitgliederversammlung). Die ordentliche Mitgliederversammlung des jeweiligen Kalenderjahres soll im zweiten Quartal (in der Zeit vom 01. April bis 30. Juni) stattfinden.
    Die Einberufung muss mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einberufung folgenden Tag. Darüber hinaus hat eine Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von zwei Monaten stattzufinden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert und der Vorstand dies verlangt (außerordentliche Mitgliederversammlung).
    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss ebenfalls innerhalb der vorgenannten Frist einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe einen schriftlichen Antrag beim Vorstand stellt.
  4. Längstens bis eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied beim Vorstand schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung um weitere Angelegenheiten, nicht jedoch Satzungsänderungen, beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  5. Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit durch Gesetz oder diese Satzung keine abweichenden Mehrheiten vorgeschrieben sind. Enthaltungen werden als nicht erschienene Stimmen gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Die Abstimmungsart bestimmt der Versammlungsleiter. Bei Wahlen ist schriftlich und geheim abzustimmen, soweit nicht die Mitgliederversammlung eine andere Art der Abstimmung beschließt.
  6. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Geschäftsjahr, Rechnungsprüfer

  1.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Die Kasse des Vereins wird jedes Jahr durch einen oder mehrere von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer prüfen, ob die Verwendung der Vereinsmittel den Haushaltsansätzen entsprach und die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß erfolgte. Hierüber haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer müssen Vereinsmitglieder sein.

Satzungsänderungen, Vermögensanfall bei Auflösung

  1. Eine geplante Änderung der Satzung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitgliederversammlung bekannt gemacht werden. Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  2. Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt unter Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zwecks des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an Herzenswünsche e. V., Münster. Der Anfallberechtigte hat das ihm anfallende Vermögen unmittelbar und ausschließlich für Zwecke entsprechend dem gemeinnützigen Vereinszweck zu verwenden.

Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 27. Oktober 2015 errichtet und durch den zur Änderung/Ergänzung der Satzung ermächtigten Vorstand (als erweiterter Vorstand) in seiner Sitzung vom 05. April 2016 abgeändert.

Damit erhält die am 27. Oktober 2015 durch die Mitgliederversammlung angenommene und beschlossene, am selben Tag in Kraft getretene Satzung die vorstehende Fassung, deren Übereinstimmung mit den am 05. April 2016 beschlossenen Änderungen hiermit durch die Unterschriften der Mitglieder des erweiterten Vorstand wie folgt bestätigt wird:

 Dr. Sandra Maxeiner  Michaela Klemmt  Hedda Rühle
 (Vorsitzende) (stellvertretende Vorsitzende) (Schatzmeister)

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