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Wie alles begann

Was ist Ihre persönliche Motivation, sich so stark zu engagieren?

Für mein soziales Engagement sind es vor allem drei Dinge, die mich geprägt und auf den Weg gebracht haben, meine Vision von einer Welt, in der Mitmenschlichkeit, Empathie und Hilfsbereitschaft zählen, zu leben: Auf jeden Fall spielt dabei der Tod meines besten Freundes eine Rolle. Er hat mich dazu gebracht vieles zu überdenken, manches in Frage zu stellen, aber auch Neues zuzulassen. Und dabei war es vor allem eines, das mich während seines Sterbens betroffen machte: Dass er alleine starb und dass es niemanden in seiner Familie gab, der sich um ihn kümmerte. Nur einer seiner engsten Freunde und ich waren ihm geblieben.

Seitdem wünsche ich mir, dass kein Mensch allein sterben muss und dass es stets liebevolle Mitmenschen gibt, die sich um die kümmern, die unserer Hilfe und Zuwendung bedürfen. Seit diesem Ereignis arbeite ich als Hospizhelferin, um meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass diese Vision Wirklichkeit werden kann. Aber es gibt noch etwas, das eine Rolle bei meinem Engagement spielt, nämlich meine soziale Prägung und eine Erfahrung, die ich durch das Engagement meines Vaters in der DDR gemacht habe: Dass es Menschen braucht, die mutig und couragiert genug sind und sich – um das Leben anderer zu retten – über Gesetze und Befehle hinwegsetzen, Menschen, die etwas riskieren und die Zivilcourage zeigen. Mein Vater hatte diesen Mut. Er verweigerte als Grenzsoldat den Schießbefehl und rettete so das Leben von „Republikflüchtigen“. Er selbst verbrachte dafür einige Jahre im Zuchthaus, bereute es jedoch keine Sekunde. Für seine Unerschrockenheit, sein beherztes Handeln und sein zutiefst menschliches Verhalten bewundere ich meinen Vater sehr und er ist ein Vorbild für mich.

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Menschen und ihre Geschichten

Raul Krauthausen
Michaela May
Gregor Gysi
Susanne Klehn
Stefan Weiller
Ina Dommer
Walter Gunz
Jutta Bolg
Jutta Speidel
Margit Ricarda Rolf
Roland Kaiser
Silvia Zesch
Hansi Jochmann
Leon Leßmann
Diana Doko
Wolfgang Bosbach
Franz Richter
Patricia Winheim
Wera Röttgering
Sabine Stengel
Alexandra Kruse

 

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ALS: „Helft Tom!“

Tom leidet an einer schnell voranschreitenden Form von ALS. Niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt. „Die Erkrankung schreitet so schnell voran, dass ich mit meinem Kopf einfach nicht hinterher komme, um das alles zu verstehen und zu verarbeiten.“ Vor wenigen Wochen war er noch relativ selbstständig, doch nun muss er gefüttert werden und kann sich kaum bewegen. Und Tom hat noch einen großen Herzenswunsch: Er möchte einige Zeit an der Ostsee verbringen mit seiner geliebten Weimaraner-Hündin Charlotte, die leider nicht mit in die Pflege-WG einziehen durfte. Kraft schöpft Tom vor allem aus den Augenblicken, in denen er über seinen letzten Wunsch nachdenkt: „Nach Ahrenshoop aufs Fischland zu kommen wäre so schön, ich sehe mich dort auch oft in meinen Tagträumen mit meinem Elektrorolli langjagen und Charlotte, die im Wasser spielt.“ Wenn das Geld (etwa 10.000 EUR) tatsächlich zusammenkommt, um die beiden benötigten Pflegekräfte, die barrierefreie Unterkunft und die Reise- bzw. Transportkosten zu bezahlen, dann könnte aus dem Wunsch bald Realität werden. Helft mit, Tom’s Herzenswunsch zu erfüllen!

Mehr zu Tom und seinem größten Wunsch erfahren Sie hier.

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2. Chance

In dieser Rubrik stellen wir Menschen vor, die ihre zweite Chance für einen Neuanfang in ihrem Leben genutzt haben und heute für andere da sind, Menschen, die ihre Hilfe und Unterstützung benötigen.

 

Steffen Andritzke

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(Foto: Dirk Päffgen)

Steffen Andritzke hat seine zweite Chance genutzt: Heute ist er für die Aktion Mensch tätig und hat den Verein „Halbstarke e. V.“ gegründet. Als Sportsozialarbeiter setzt er sich für Kinder und Jugendliche ein, die aus sozial schwachen Bereichen kommen – mehr als Dreiviertel von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Doch es gab auch dunkle Zeiten in Steffens Leben: Zeiten, in denen er in die Hooligan-Szene abgerutscht waren, Zeiten, in den Drogen, Alkohol, Schlägereien und Gewalt sein Leben bestimmten. Doch Steffen kämpfte, stieg aus und entschied sich für ein Leben ohne Drogen und Gewalt, ein Leben, über das er heute sagt:

„Ich möchte mit meinem schlechten guten Beispiel anderen Menschen zeigen, dass man auch aus dem größten Mist wieder rauskommen kann. Ich will jungen Menschen etwas mitgeben, damit sie die Fehler, die ich gemacht habe, nicht auch machen.“

Hier erfahren Sie mehr über Steffens Geschichte.


Cheyenne

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Mit der 41-jährige Cheyenne, die sieben Jahre lang als Prostituierte auf dem Straßenstrich, im Saunaclub, im Escort-Service und im Bordell gearbeitet hat, spreche ich über die schwierigste Zeit ihres Lebens, aber auch darüber, wie sie ein Jahr lang – praktisch auf der Straße – sich und ihre drei Kinder durchgebracht hat, wie sie zu ihrem Glauben gefunden hat, warum sie heute anderen Menschen hilft und weshalb es ihr so schwer fällt, Vertrauen zu Männern zu fassen. Wir sprechen über das, was wirklich zählt im Leben. Für Cheyenne sind das: „Kinder, Liebe, Menschlichkeit und Respekt gegenüber anderen Menschen.“ Am meisten wünscht sie sich „Frieden und dass es keine Krankheiten gibt, … dass das Geld abgeschafft wird, und jeder die gleiche Chance bekommt, aus seinem Leben etwas zu machen.“ Das alles sind sehr bescheidene Wünsche, für die sie meinen größten Respekt hat.

Lesen Sie hier Cheyennes Geschichte.

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Das Buch zur Reihe

Buchcover

In ihrem neuen Buch stellt Sandra Maxeiner Menschen vor, die zeigen, „Was wirklich zählt im Leben“. Dank einfühlsamer, gezielter Fragen öffneten sich auch Prominente wie der Politiker Wolfgang Bosbach, Schlagersänger Roland Kaiser, die Schauspielerinnen Jutta Speidel und Hansi Jochmann sowie die RTL-Moderatorin Susanne Klehn für Innenansichten ihrer Lebenseinstellungen.

  • Warum macht sich Gutsein nicht an heroischen Taten fest?
  • Weshalb lassen sich Depressionen nicht erklären?
  • Inwiefern verändert eine Krebserkrankung den Charakter?
  • Warum ist mancher ein Held wider Willen?
  • Wieso ist nur Liebe das geeignete Mittel gegen Gewalt?
  • Wie gelingt ein Leben ohne Angst?
  • Und warum können wir sehr wohl einen Unterschied machen?

e-book

ISBN: 978-3-952412466
Preis: 8,99 EUR
Seiten: 280

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Verein

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Wofür wir uns einsetzen

„Was wirklich zählt im Leben“ hilft Menschen in akuten Lebenskrisen

Wildblumen im Sommer

Mit unserem Verein „Was wirklich zählt im Leben“ wollen wir uns ganz besonders um Menschen kümmern, die in eine akute Lebenskrise geraten sind, weil ein nahestehender Angehöriger plötzlich und unerwartet stirbt oder eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird. Gerade in dieser Phase einschneidender, gravierender Veränderungen in ihrem Leben, einer Phase, in der nichts mehr so ist wie es einmal war, einer Phase der Trauer, Wut, Hilflosigkeit und Unsicherheit, benötigen Eltern, Lebens- oder Ehepartner, aber auch Geschwister Unterstützung.

Abflug / Flugschirme der Pustblume beim Start :)

Paysage calme et nostalgique pour le recueillement

Hands of the old man and a young woman. close up. toning

 

Meist stellen Angehörige in einer solchen Situation ihre eigenen Bedürfnisse zurück und vermeiden es nicht selten, über ihre eigenen Probleme zu sprechen, weil sie glauben, dass sie damit allein zurecht kommen müssen und es ihnen im Vergleich, mit dem, was ihr geliebter Mensch gerade durchmacht oder durchgemacht hat, meist unbedeutend erscheint. Doch gerade sie sind in dieser Situation einer ungewöhnlichen körperlichen und seelischen Belastung ausgesetzt.

Viele unbekannte Dinge stürzen gleichzeitig auf sie ein, nie gekannte Gedanken und Gefühle in ungeahnten Tiefen drohen sie zu überwältigen und nicht selten zu lähmen. Dazu kommt, dass sie neben dem seelischen Schock viele praktische Dinge erledigen müssen, mit denen sie sich oft überfordert fühlen. Sie stehen plötzlich vor der Aufgabe, die Doppel- und Dreifachbelastung von Beruf, Familie und gesellschaftlichem Leben ganz allein bewältigen zu müssen. Das ist nicht nur psychisch extrem belastend, sondern kann auch dazu führen, dass sie ihre Situation als chaotisch empfinden, sie das Gefühl haben, dass ihnen ihr Leben entgleitet, sie die Kontrolle verlieren und mutterseelenallein auf dieser Welt sind.

Auch Freunde und Verwandte können hier meist nur begrenzt helfen. Die Erfahrung zeigt, dass sie sich nach kurzer Zeit zurückziehen. Das vorhandene Versorgungssystem kann auf plötzliche Lebensbrüche weder schnell genug noch unbürokratisch reagieren. Auf einen Therapieplatz warten Menschen oft sechs Monate und länger.

Gebraucht werden jedoch sofortige und unkonventionelle Hilfen, denn Lebensbrüche können leichter bewältigt werden, wenn sich Menschen nicht allein gelassen fühlen. Wir möchten für diese Menschen da sein, ihnen in ihrer schwierigen Lebenssituation stützend und hilfreich zur Seite stehen, ihre Selbstkompetenz und Resilienz stärken und ihnen Wege aufzeigen, wie sie mit der Herausforderung besser fertig werden können.

Sommer am Strand

Deshalb bieten wir eine ganzheitliche Begleitung an, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert: Um herauszufinden, was der einzelne Mensch  wirklich benötigt, führen wir mit ihnen vor Ort ein ausführliches Erstgespräch, in dem wir auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen und mit ihnen gemeinsam die Art und Weise der Unterstützung festlegen, die sie in ihrer speziellen Situation benötigen.

Das kann

  • eine psychotherapeutische Krisenintervention,
  • Unterstützung bei sozialrechtlichen Fragen (SGB V,IX und XI),
  • eine Kurzzeittherapie,
  • Vermittlung komplementärer Therapien (z.B. Yoga, Feldenkreis, Osteopathie etc.),
  • eine spirituelle Unterstützung (beispielsweise durch einen Pastor, einen Priester oder einen Buddhisten),
  • die Organisation praktischer Hilfen vor Ort oder auch eine finanzielle Unterstützung sein.

Gras mit Tau im Morgenlicht :)

Dafür stellen wir ein vielfältiges Netzwerk von professionellen Hilfsangeboten und freiwilligen Helferinnen und Helfern bereit. Vorerst für die Region Berlin-Brandenburg, später auch bundesweit.

Unsere Hilfen sind unabhängig von der finanziellen Situation der betroffenen Menschen und orientieren sich allein an ihrer „Bedürftigkeit“. Wir helfen Eltern, Ehe-, Lebenspartnern und Geschwistern unmittelbar, unkonventionell  und unbürokratisch.

Die Hilfe ist kostenlos. Wer aber für andere etwas spenden kann, dessen Gabe ist willkommen.

bambina malata

Ein kleines Mädchen auf einem Kirtag mit Zuckerwatte. Spaß und Freude am Jahrmarkt

Sick teddy bear with patch in bed

 

 

Hund und Katze

 

schirmherrschaft

Schirmherrschaft

©Bundesregierung / Henning Schacht

Der gemeinnützige Verein „Was wirklich zählt im Leben“ (WWZIL) hat einen prominenten Schirmherrn gewonnen: Roland Kaiser, selbst Berliner, wird sich künftig für die Ziele von WWZIL stark machen. „Ich freue mich sehr, dass Sandra Maxeiner die Schirmherrschaft an mich herangetragen hat. Aus vielen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten und natürlich auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es unabdingbar ist, gerade in schwierigen Lebenssituationen Menschen zur Seite zu haben, die einen liebevoll und stützend begleiten. Immer wieder habe ich in meinen Gesprächen mit Ärzten erfahren, wie wichtig es ist, dass Hilfe gerade dort ankommt, wo Menschen für andere Menschen da sind – nämlich bei den Angehörigen. Leider wird für sie noch immer viel zu wenig getan. Und deshalb freue ich mich so sehr, dass wir hier gemeinsam etwas aufbauen können.“

Die Gründerin von WWZIL, Dr. Sandra Maxeiner, freut sich über das Engagement des Künstlers: „Ich bin sehr glücklich, dass Roland Kaiser die Schirmherrschaft für unseren noch jungen Verein übernommen hat. Denn ich habe in ihm einen Menschen kennen und schätzen gelernt, der für mich zu einem Vorbild geworden ist. Wie sehr er sich für soziale Themen interessiert, sich für Benachteiligte und hilfsbedürftige Menschen einsetzt und wie beherzt er für mehr Mitmenschlichkeit eintritt, ist wirklich beispielhaft. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit WWZIL einiges bewegen werden. Wir werden uns für Menschen einsetzen, die sich in einer akuten Lebenskrise befinden. Denn gerade in dieser Phase einschneidender Veränderungen, einer Phase der Trauer, Wut, Hilflosigkeit und Unsicherheit, benötigen Eltern, Lebens- oder Ehepartner, aber auch Geschwister Unterstützung. Damit das allumfassend und ganzheitlich geschehen kann, ist es wundervoll, die Unterstützung von Roland Kaiser zu haben, dem diese Hilfe ein Herzensanliegen ist.“

„Was wirklich zählt im Leben“ will Menschen in akuten Lebenskrisen helfen. Dem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Berlin geht es um eine ganzheitliche Begleitung, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert. Die Unterstützung ist kostenlos und stellt ein vielfältiges Netzwerk von professionellen Hilfsangeboten bereit.

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Jede Spende hilft!

„Jede Spende hilft!“

Ein Gespräch mit Dr. Sandra Maxeiner über die notwendige Hilfe für Schwerstkranke und ihre Angehörigen.

Im vergangenen Jahr haben Sie über Ihren Verein „Was wirklich zählt im Leben“ den an ALS (Amyotrophischer Lateralsklerose) erkrankten Tom unterstützt, bis er starb. Mit seinem Vermächtnis helfen Sie nun anderen Schwerkranken.

Frau Dr. Maxeiner, wie kam es dazu?

Dr. Sandra Maxeiner:     Bei meinem letzten Besuch hat Tom verfügt, dass die Spenden, die wir für ihn sammeln konnten, um seinen letzten Herzenswunsch zu erfüllen, im Falle seines vorzeitigen Todes an die Krzysztof Nowak-Stiftung gehen und somit anderen ALS-Erkrankten zugute kommen sollen. Leider konnten wir seinen Herzenswunsch nicht mehr erfüllen. Er wollte so gern mit seiner Hündin Charlotte noch einmal an die Ostsee reisen, doch die Krankheit war schneller. Vielleicht liegt ein kleiner Trost darin, dass wir mit diesem Geld nun etwas für andere Schwerkranke tun können, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Konnte schon anderen Betroffenen geholfen werden?

Dr. Sandra Maxeiner:     Ja, wir konnten bereits zwei ALS-Kranke mit Geldern aus Toms Vermächtnis unterstützen. Einer der beiden, Maik, bekam mit nur 34 Jahren die Diagnose ALS. Seine Krankheit schritt – ähnlich wie bei Tom – so rasant fort, dass er heute komplett gelähmt ist und künstlich beatmet werden muss. Seine Familie entschied sich, ihn in häuslicher Umgebung zu pflegen und auf dem bereits erworbenen Grundstück in dem kleinen Rohbau, der dort existierte, unterzubringen. Leider reichte das Geld der Familie nicht aus, um in dem Rohbau ein behindertengerechtes Pflegezimmer einzurichten, und so gab es zunächst weder Außendämmung noch Heizung. Inzwischen konnten wir Maiks Familie mit den für Tom gesammelten Geldern zu einer Gasheizung verhelfen. Zudem: Damit auch die vierköpfige Familie, die auf eine kleine Rente und auf Grundsicherung angewiesen ist, etwas durchatmen kann, freuen wir und die Krzysztof Nowak-Stiftung uns sehr, dass wir sie mit 5.000 Euro unterstützen konnten.

Und was konnten Sie für die zweite Betroffene tun?

Dr. Sandra Maxeiner:     Gemeinsam mit der Stiftung haben wir nun auch der 48-jährigen Gaby geholfen, die im Juli 2014 die Diagnose ALS bekam. Für Gaby, die mit ihrem Mann Karl und ihrem Hund Nero zusammenlebt, kam die Nachricht, dass sie an einer unheilbaren und nicht therapierbaren Krankheit leidet, wie aus heiterem Himmel. Trotzdem gibt sie nie auf, sondern kämpft für ein selbstbestimmtes Leben mit ALS. Vor einiger Zeit legte sie sogar die Prüfung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen ab. So lange es geht, will Gaby so normal wie möglich weiterleben. Doch ihre Kräfte schwanden, ebenso die finanziellen Mittel der Familie. Umso mehr freuen wir uns, dass wir sie und ihre Familie gemeinsam mit der Krzysztof Nowak-Stiftung mit 6.000 Euro unterstützen konnten.

Gewiss würde sich auch Tom riesig darüber freuen, wie tatkräftig Sie Betroffene unterstützen. Beschränken sich die Aktivitäten Ihres Vereins „Was wirklich zählt im Leben“ auf ALS-Kranke?

Dr. Sandra Maxeiner:     Keineswegs, wir werden mit unserem Verein in vielen sozialen Bereichen unseres Lebens Hilfestellungen leisten. Dazu gehören beispielsweise Hospize, die Obdachlosenhilfe, Flüchtlingshilfe, Frauenhäuser und der Tierschutz. Etwas, das uns jedoch ganz besonders am Herzen liegt, sind Menschen, die sich inmitten schicksalshafter Veränderungen und Herausforderungen in ihrem Leben befinden, sei es nun durch ein traumatisches Ergeignis oder auch durch eine lebensbedrohliche Erkrankung eines Familienmitglieds. Es geht um Menschen, die sich großen seelischen, sozialen und spirituellen Belastungen gegenübersehen. Diese Menschen wollen wir dabei unterstützen, ihre schwierige Lebenssituation zu meistern – sei es nun mithilfe eines Psychologen, (durch eine „Kurzzeittherapie“), mithilfe einer spirtuellen Begleitung, eines Coachings oder indem wir ihnen einen lang gehegten Herzenswunsch erfüllen. Wir möchten diesen Menschen einen Augenblick der Freude schenken und ihnen damit die Kraft geben, diese schier übermenschlichen Belastungen bewältigen zu können und wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken zu können. Doch dazu brauchen wir engagierte Menschen, die diese Hilfen finanziell unterstützen.

 

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Mitglied werden

Name, Vorname (Pflichtfeld)

E-Mail (Pflichtfeld)

Anschrift (Pflichtfeld)

Geburtsdatum

Ich möchte Mitglied des Vereins werden, weil:

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Unser Netzwerk

Psychotherapeuten

Hedda Rühle
Diplom-Psychologin, psychotherapeutische und beratende Tätigkeit in freier Praxis
http://www.praxisruehle.de/

Betrice Huber
Psychologische Psychotherapeutin

Ganzheitliche Medizin/Prävention

Prof. Dr. Hartmut Schröder
Professor für Therapeutische Kommunikation
www.therapeium.de

Spirituelle Begleitung

Aristide Proksch
Theologe, Leiter Hospizausbildung und Trauergruppe
http://www.aww-hospizberlin.de/

Klaus Villwock
Spiritueller Begleiter

Buddhistisches Zentrum (Rigpa), Berlin
www.rigpa.de/dharma-mati-zentrum-berlin.html/

Komplementäre Therapien

Gunilla S.K. Göttlicher
Kunsttherapeutin – M.A. Kunsthistorikerin
http://gunillagoettlicher.blogspot.de/

Renate Lilge-Stodieck
Atem- und Stimmtherapeutin
http://www.voicecoaching.de/

Christa Camerer
Atemtherapeutin
http://atemcentrum.de

Margit Kaufmann Yoga
http://www.yogah-berlin.de

news

News

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Am 25. Juli wird Sandra Maxeiner zu Gast bei Leslie Rowe im „Eins zu Eins. Der Talk“ im BR sein. Mit Leslie Rowe wird sie über „Was wirklich zählt im Leben“, über einschneidende Erlebnisse und Erfolge sprechen, darüber, welche Menschen Sie beeindruckt haben und welche Ereignisse Sie geprägt haben. Die Sendung wird aufgezeichnet, sobald es einen Sendetermin gibt, werden wir ihn hier bekannt geben. br-online

feedbacks

Feedbacks

  • „Wir wünschen Ihnen für Ihr sympathisches Projekt viel Erfolg und eine positive Resonanz.“

    Gert Riechers, Regierungsdirektor, Büro des Vizepräsidenten Peter Hintze, MdB
  • „Ich habe mir die Unterlagen in den links sehr genau angesehen und darf Ihnen zu Ihrem Einsatz und dem bisher Erreichten gratulieren…Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und hoffentlich viele gewinnbringende Gesprächspartner.“

    Jörg Howe, Daimler AG, Head of Global Communications
  • „Mit Deiner großartigen Unterstützung unserer Arbeit, bist Du ja schon längst eine offizielle Freundin fürs Leben ;-). Toller und sehr berührender Artikel mit Diana Doko. Vielen Dank dafür.“

    Joana Hauff, Projektkoordinatorin Freunde fürs Leben e. V.
  • „Ich lese Ihre Beiträge seit geraumer Zeit mit großem Interesse. Gerade für die immer wieder interessanten, anregenden und vielschichtigen Interviews mit den von Ihnen ausgewählten bemerkenswerten Gesprächspartnern möchte ich Ihnen von Herzen danken! Es ist schön, dass dadurch auch Themen wie Depression und Suizid auf eine sehr persönliche, einfühlsame Art und Weise Raum bekommen und Menschen vorgestellt werden, die sich für andere engagieren. Ich hoffe, es wird noch viele weitere dieser Beiträge von Ihnen geben und wünsche Ihnen persönlich alles Gute!“

    Karola Förster
  • „Ich habe Ihre Seite gelesen und finde Ihre Arbeit sehr gut.“

  • „Bischof Wolfgang Huber … wünscht Ihnen für Ihr Vorhaben weiterhin viel Erfolg.“

    Saskia Helbig, Büro Wolfgang Huber
  • „Es hat mir Freude gemacht, es zu lesen – scheint doch aus jeder Zeile Ihre Begeisterung sowohl für den Menschen als auch für das Thema zu atmen!“

    Stefanie Hirschfeld, Feedback zum Interview mit Roland Kaiser
  • „Hallo, finde Ihr Projekt super. Ich bin Trauerbegleiterin und habe meinen Schwerpunkt auf die Begleitung Kinder und Jugendlicher gelegt.Falls Sie noch Menschen suchen über die Sie berichten können, würde ich mich freuen von Ihnen zu hören.“

    Manuela Monn
  • „Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit „Was wirklich zählt im Leben“!“

    Sven Hegner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Markus Lanz
  • „Ein bemerkenswertes Projekt | wuensche Ihnen weiterhin viel Beachtung und Erfolg | gut auch die Interviews…“

    Yours from Burleigh Waters in QLD Australia, Peter H Bloecker
  • „Liebe Frau Dr. Maxeiner, heute ist Ihr Buch bei uns angekommen und wir haben sofort angefangen, darin zu lesen. Sie haben so viele gute Gedanken zusammen getragen, dass man jede Seite aufmerksamst lesen muss. Ganz herzlichen Dank für diese wunderbare Lektüre. Sie haben sehr gut und einfühlsam geschrieben und großartig zugehört. Sie sind sehr liebevoll auf jeden/jede Ihrer Gesprächspartner eingegangen, das ist eine ganz tolle Leistung. Sie sind eine Heldin.“

    Wera Röttgering“ (Herzenswünsche)
  • „Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, „was wirklich zählt im Leben“. Einigen meiner Klienten hat Dein Buch viel Bestätigung gegeben.“

    Ina Dommer
  • „Sandra Maxeiner ist es in diesem Interview gelungen, das übergeordnete Thema meines Lebens darzustellen. Wer das Glück hat von ihr interviewt zu werden, für den wird der eigene Lebenssinn sehr klar. Danke für dieses tolle Interview. Dank dieses Buches wird es der Nachwelt erhalten bleiben.“

    Margrit Ricarda Rolf
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In den Medien

Was wirklich zählt im Leben: Darum ging es auch am 30. Januar 2017 in der Sendung „Land und Leute“ bei bwFamily.tv:

 


S.Maxeiner Domradio

Wenn Hilfe nötig ist – Ein Interview mit dem Domradio

Menschen helfen, die in akuten Lebenskrisen stecken – das hat sich der Verein „Was wirklich zählt im Leben“ zur Aufgabe gemacht. Gründerin Sandra Maxeiner über ihre Motivation, persönliche Erfahrungen und die Arbeit des Vereins. Link zum Domradio

 


Sandra Maxeiner BR Auftritt

Sandra Maxeiner im Gespräch mit Norbert Joa, BR 2 „Was wirklich zählt im Leben“

Sandra Maxeiner will es herausfinden. In ihrem neuen Buch, das in ihrem eigenen Verlag erschienen ist, stellt sie diese Frage außergewöhnlichen Menschen in besonderen Situationen. Der Buchtitel ist auch der Name ihres neuen Vereins. Mit dem will sie das erreichen, was sie schon immer angetrieben hat: Menschen zu helfen.

 


Berichte über unsere Aktion:

SIXX.de: Was aus der Ice Bucket Challenge wurde: Der unglaublich bescheidene Wunsch eines ALS-Patienten

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© was-wirklich-zaehlt-im-leben.jimdo.com/Facebook_helenefischer

Es ist noch nicht lange her, da machten Stars mit der Ice Bucket Challenge auf die Krankheit ALS aufmerksam. Für Menschen wie Tom war es das Richtige, denn dadurch wurde sein Leiden fest in den Köpfen der Menschen verankert. Nun möchte er sich seinen letzten Wunsch erfüllen. Mehr….


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Was wirklich zählt im Leben

Focus: Angelina Jolie & Co: Das bewirken Promis durch ihr soziales Engagement

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UNHCR-Botschafterin Angelina Jolie beim Besuch eines Flüchtlings-Camps in Kenia Foto: ddp images

„Mit dem Förderkreis „Was wirklich zählt im Leben“ engagiert sich Dr. Sandra Maxeiner für mehr Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Im Interview spricht sie über prominente Unterstützung und die Situation in Deutschland. Dr. Sandra Maxeiner hat die Aktion „Was wirklich zählt im Leben“ für mehr Mitmenschlichkeit ins Leben gerufen. Dafür hat sie mit vielen Menschen gesprochen, die sich ehrenamtlich engagieren. Auch zahlreiche Prominente setzen sich für wohltätige Zwecke ein – Maxeiners Aktion wird unter anderem von Roland Kaiser unterstützt. Über die Beweggründe hat sie mit spot on news gesprochen. „Was Stars im Allgemeinen antreibt, vermag ich nicht zu sagen. Doch für die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, ist es eine Herzensangelegenheit“, berichtet die Politik- und Sozialwissenschaftlerin.“ …

Abendzeitung München: Angelina Jolie & Co: Das bewirken Promis durch ihr soziales Engagement

heilpraktiker.de: Mitmenschlichkeit: Eine Herzensangelegenheit!

mitmenschlichkeit

Frau Dr. Maxeiner, Sie sind die Gründerin der Initiative „Was wirklich zählt im Leben“, die sich für mehr Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Zivilcourage einsetzt. Wie ist es in Deutschland um das soziale Engagement bestellt? Dr. Sandra Maxeiner: Die offiziellen Statistiken besagen, dass etwa jeder Zehnte in einem Ehrenamt, einer Bürgerinitiative, einem Verein, Verband oder ähnlichem aktiv ist. Das klingt nach sehr viel, doch dieser Eindruck täuscht. Wie ich aus vielen Gesprächen mit Ehrenamtlichen, Vereinen und Stiftungen weiß, gibt es in etlichen Bereichen einen großen Bedarf an ehrenamtlichen HelferInnen, der nicht befriedigt werden kann. Vor allem aber mangelt es häufig an der Mitmenschlichkeit im Alltag. Daher haben wir diese Aktion ins Leben gerufen, um eben diese Mitmenschlichkeit wieder stärker in die Gesellschaft hineinzutragen

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Über uns

Dr. Sandra Maxeiner

Studium der Betriebswirtschaftslehre, Promotion in Politik- und Sozialwissenschaften; Heilpraktikerin für Psychotherapie, Ausbildung zum Coach an der Freien Universität Berlin, Dozentin für Personalmanagement. Seit mehreren Jahren Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens, Verlagsleiterin, ehrenamtliche Hospizhelferin und Sachbuchautorin.

Gunilla Göttlicher

11_07_2324_aufdemland-112Seit ich denken kann, interessiere ich mich dafür, was
KUNST und SPIEL und die dazugehörige Philosophie mit
dem Menschen macht, wie sie ihn transformiert und welche
Wirkung die Atmosphären entfalten, in die sie uns entführen
kann. Als überzeugte Eklektizistin arbeite ich tiefenpsychologisch
fundiert, ebenso integrativ, phänomenologisch
und humanistisch-systemisch. Die Ressourcen und Stärken
meiner KlientInnen und PatientInnen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

 

 

 

Beatrice Huber

img_1540Ich bin approbierte Psychotherapeutin und arbeite mit den Methoden tiefenpsychologische Psychotherapie, Gestalttherapie, Verhaltenstherapie und Gesprächspsychotherapie. Meine berufliche Erfahrung in Klinik und Praxis umfasst: Enthospitalisierung von schwer psychisch kranken Menschen, die Betreuung von Familien mit einem Kind im Wachkoma, psychotherapeutische Lebenshilfe für chronisch Kranke, akute Bewältigungshilfe bei Lebenskrisen, Psychotherapie für Menschen mit Depressionen und Angststörungen. Besondere Erfahrungen bringe ich ein für Schmerzleiden oder die Probleme von Erwachsenen, die mit psychisch kranken Eltern groß werden mussten. Klienten und Patienten schätzen meine Fähigkeit, dass ich ihr schweres Leid mit „Leichtigkeit“ mitzutragen vermag.

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Presse

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Presse Mitteilungen

Der Verein „Was wirklich zählt im Leben“ bietet Angehörigen von Schwerstkranken in Lebenskrisen sofortige und unkonventionelle Hilfe. Während Schwerstkranke in Deutschland durch das medizinische System Hilfe erfahren, sind die Angehörigen allein gelassen. Diese Menschen in akuten Lebenskrisen benötigen praktische Unterstützung. Gebraucht werden sofortige und  unkonventionelle Hilfen, denn Lebensbrüche können leichter bewältigt werden, wenn sich Menschen nicht allein gelassen fühlen. „Was wirklich zählt im Leben“ möchte für Angehörige da sein, ihnen in ihrer schwierigen Lebenssituation stützend und hilfreich zur Seite stehen, ihre Selbstkompetenz und Resilienz stärken und ihnen Wege aufzeigen, wie sie mit der Herausforderung besser fertig werden können. Der Verein bietet eine Bandbreite an Hilfestellung: psychotherapeutische Begleitung, sozialrechtliche Beratung, spirituelle und theologische Betreuung und ergänzende Therapien wie etwa Physiotherapie und Atemtherapie. „Es ist die Mitmenschlichkeit, die uns hilft, Unglück zu überwinden und nach vorn zu blicken“, weiß die Vereinsgründerin Dr. Sandra Maxeiner aus eigener Erfahrung: „Empathie, also die Fähigkeit mitzufühlen, gibt Angehörigen das Gefühl, geliebt und wertgeschätzt zu werden, als das, was sie sind: als Menschen.“ Sandra Maxeiner gründete den Verein aus eigener persönlicher Betroffenheit. Sie begleitete ihren besten, an Krebs erkrankten Freund bis zum Tod. Ihr Ehemann erhielt zudem vor 13 Jahren die Diagnose Plattenepithelkarzinom und starb am 23.11.2016 an den Folgen der Erkrankung.

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